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Land: Reunion
Insel La Réunion - tausend Reisen in einer
Tausend Begegnungen, tausend Landschaften tausend Genüsse, tausend Eindrücke... Im Herzen des Indischen Ozeans liegt eine 2500 m² große französische Insel, die sich von allen anderen unterscheidet und ein Miniaturbild der ganzen Welt darstellt. Schon ihr Name (Réunion = Zusammentreffen) spricht für sich: Réunion ist die Insel des tausendfachen Lächelns einer buntgemischten Bevölkerung Europas, Afrikas, Indiens und Chinas. Sie ist ein dem Ozean entstiegener Vulkan, der noch heute aktiv ist, und die Geschichte ihrer Bevölkerung ist in der Tat faszinierend. Von ihre tropischen Küste mit üppiger Vegetation bis hin zu den höchsten kahlen Berggipfeln bietet sie eine große Vielfalt grandioser, beeindruckender Landschaften, allen voran die des Vulkans ‘Piton de la Fournaise'. Diese kreolische Insel bleibt ihren Traditionen treu und bewahrt sich eine authentische, harmonische Kultur die sich in ihren Gerichten, der Architektur, den Gärten, der Musik, den Festen, dem Miteinander der verschiedenen großen Weitreligionen usw. widerspiegelt. Auch das Sportangebot lässt keinen Wunsch offen: auf dem Lande, zu Wasser oder in der Luft. Unter der Tropensonne (die Durchschnittstemperatur an der Küste beträgt 28°C) lädt die Insel zu tausend Reisen ein!
Tausend Ereignisse in einer Reise
Bei einer Entdeckungsreise auf der Insel Réunion erwarten Sie tausend Begegnungen!

Die berühmte kreolische Gastfreundschaft zeigt sich in ihrer ganzen Herzlichkeit, Wärme und Großzügigkeit. “Ich liebe Réunion, ich liebe mein Viertel, und ich möchte dies auch meinen Gästen vermitteln. Es kommt nicht selten vor, dass ich sie auf ihren Spaziergängen begleite, weil es mir Freude macht, diese Eindrücke mit ihnen zu teilen“, sagt Corneille Blondel, Präsident der Vereinigung der Landgasthöfe (‘fermes auberges') Réunions, der selbst einen solchen Landgasthof betreibt. In seinen Worten spiegelt sich die ganze Wärme und Großherzigkeit der Réunionesen. Sie ist umso höher zu schätzen, als Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen notwendig waren, um diese gemischte, vielfältige Gesellschaft aufzubauen, die heute unser Gastgeber ist. Am Anfang war diese runde, tropische und bergige Insel, die wie verloren mitten im Ozean lag, völlig unbewohnt, von Wäldem zugewachsen und gehörte nur wilden Vögeln und Schildkröten.

Zunächst bemerkten sie arabische Seefahrer, die sich auf Madagaskar niedergelassen hatten. Dann wurde sie zu Beginn des 16. Jahrhunderts portugiesischen Seefahrern aus dem Gefolge des großen Kapitäns Vasco da Gama wiederentdeckt. Der Name der Inselgruppe Maskarenen stammt einem Eroberer namens Pedro Mascarenhas. Auf der Seeroute nach lndien machen Portugiesen, Holländer, Engländer und Franzosen hier Station, um sich zu versorgen. Später beschließen die Franzosen, sich auf der Insel niederzulassen. Etienne de Flacourt, der die Insel Mitte des 17. Jahrhunderts besuchte, berichtet: "Die Gewässer dort sind rein und sauber, es ist wohltuend, sie Berghänge entlang und von Becken zu Becken als Wasserfälle herabstürzen zu sehen. Dieses Schauspiel ist so schön, dass man meinen könnte, die Natur hätte es so eingerichtet, um die Menschen, die es bewundern, dazu zu bringen, sich dort niederzulassen“....

Die faszinierende, 350 Jahre alte Geschichte Réunions lässt sich auf der Insel selbst und von den Gesichtern ihrer Einwohner ablesen, Die französische Ostindische Handelskompanie nimmt die Insel, die den Namen “Bourbon“ erhält, 1664 in ihren Besitz. Etienne Regnault ist dort der erste Kommandant und führt eine Handvoll Siedler an. "Ich habe dort einige Bewohner angesiedelt, denen ich Land zum Bebauen gegeben habe“, schreibt er in einem der ältesten Texte über die Insel. “Ihnen war recht guter Erfolg beschieden; da es uns jedoch an vielen Gerätschaften und notwendigen Dingen mangelte, hatte ich oft den Eindruck, rückwärts anstatt vorwärts zu gehen.“ Zahlreiche reunionesische Familien stammen von diesen Siedlern und von Piraten ab, die ihr Abenteuerdasein aufgegeben und sich hier niedergelassen hatten. Man baut rund um die Insel Dörfer sowie zwei Städte (Saint-Denis im Norden und Saint-Pierre im Süden). Man lässt Sklaven auf den Kaffee-, Gewürz- und Zuckerrohrplantagen arbeiten, die den Großteil der neuen Inselbevöllkerung darstellen.

Der Großteil der Sklaven stammt aus Ostafrika und Madagaskar. Einige lehnen sich auf und flüchten in die Berge: man nennt sie die “marrons“ (vom spanischen Ausdruck Cimarron, was Flüchtling bedeutet). “Mafate, Cimendef, Dimitil, Cilaos, Anchaing, etc.: diese Bergbezeichnungen sind Namen früherer entlaufener Sklaven. Und auf zahlreichen heutigen Wanderwegen folgen wir ihren Spuren“, betont Alain, ein bergbegeisteter Reunionese.

Tausend Gesichter in einer Reise
Lassen Sie sich vom Lächeln auf den Gesichtern verzaubern, die die ganze Welt widerspiegeln! Die Vielfalt der reunionesischen Völkermischung ist in der Tat praktisch einzigartig auf der Welt. Gesichter der vier Kontinente und eine unendliche Palette an möglichen Mischungen, die sich daraus ergeben, und das alles in perfekter Harmonie! Nach Abschaffung der Sklaverei am 20. Dezember 1848 wurden “Angeworbene“ aus Indien in den Feldern beschäftigt. Bis zu 118 000 von ihnen schifften sich in der französischen Handelsniederlassung im indischen Yanaon ein.
Der Großteil von ihnen kam aus Tamil Nadu. Die Kinder und Kindeskinder dieser Landarbeiter bildeten eine neue Schicht der reunionesischen Kreolen: das Tamilenvolk, seine Gesichtszüge, Hautfarbe, Götter und Tempel "Ich verbrachte meine Kindheit in den Feldern. Während der Zuckerrohrernte half ich meinem Vater beim Verladen des Zuckerrohrs. Aber nur während der Schulferien, da war meine Mutter unnachgiebig!" erinnert sich ein Nachfahre einer Familie indischer Emigranten, der nach drei

 

Generationen eine Führungskraft in der reunionesischen Zuckerrohrindustrie geworden ist. Chinesen und indische Moslems aus dem Gujarat (einer Gegend im Nordosten Indiens) ergänzen dieses Völkermosaik der kreolischen Welt Réunions. Sie gründeten auch die meisten der kleinen pittoresken Läden, die heute unter anderem den Charme der Städte und Dörfer ausmachen. Neben Zuckerrohr sind auch Vanille und Parfumpf in erster Linie Geranium und Vetiver, ausschlaggebend für die landwirtschaftliche Aktivität der Insel. Réunion wurde 1946 ein französisches Departement. Seit etwa 30 Jahren erlebt die Insel einen echten Wirtschaftsboom, was man an ihrer modernen Infrastruktur ablesen kann. Trotzdem wird derzeit viel dafür getan, nicht nur die Entwicklung voranzutreiben, sondern gleichzeitig Natur und Traditionen zu bewahren. Insbesondere das Projekt “Naturnationalpark der Hochebenen“, das aus Réunion den neunten französischen Nationalpark machen wird, verfolgt dieses Ziel.
Tausend Landschaften in einer Reise
Bei einer Entdeckungsreise auf der Insel Réunion erwarten Sie tausend Begegnungen Die berühmte kreolische Gastfreundschaft zeigt sich in ihrer ganzen Herzlichkeit, Wärme und Großzügigkeit, “Ich liebe Réunion, ich liebe mein Viertel, und ich möchte dies auch meinen Gästen vermitteln. Es kommt nicht selten vor, dass ich sie auf ihren Spaziergängen begleite, weil es mir Freude macht, diese Eindrücke mit ihnen zu teilen“, sagt Corneille Blondel, Präsident der Vereinigung der Landgasthöfe (‘fermes auberges‘) Réunions, der selbst einen solchen Landgasthof betreibt. In seinen Worten spiegelt sich die ganze Wärme und Großherzigkeit der Réunionesen. Sie ist umso höher zu schätzen, als Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen notwendig waren, um diese gemischte, vielfältige Gesellschaft aufzubauen, die heute unser Gastgeber ist. Am Anfang war diese runde, tropische und bergige Insel, die wie verloren mitten im Ozean lag, völlig unbewohnt, von Wäldern zugewachsen und gehörte nur wilden Vögeln und Schildkröten. Zunächst bemerkten sie arabische Seefahrer, die sich auf Madagaskar niedergelassen hatten. Dann wurde sie zu Beginn des 16. Jahrhunderts von portugiesischen Seefahrern aus dem Gefolge des großen Kapitäns Vasco da Gama wiederentdeckt. Der Name der Inselgruppe Maskarenen stammt von einem Eroberer namens Pedro Mascarenhas. Auf der Seeroute nach Indien machen Portugiesen, Holländer, Engländer und Franzosen hier Station, um sich zu versorgen. Später beschließen die Franzosen, sich auf der Insel niederzulassen. Etienne de Flacourt, der die Insel Mitte des 17. Jahrhunderts besuchte, berichtet: "Die Gewässer dort sind rein und sauber, es ist wohltuend, sie Berghänge entlang und von Becken zu Becken als WasserfälIe herabstürzen zu sehen. Dieses Schauspiel ist so schön, dass man meinen könnte, die Natur hätte es so eingerichtet, um die Menschen, die es bewundern, dazu zu bringen, sich dort niederzulassen“
Die faszinierende, 350 Jahre alte Geschichte Räunions lässt sich auf der Insel selbst und von den Gesichtem ihrer Einwohner ablesen. Die französische Oslindische Handelskompanie nimmt die Insel, die den Namen “Beurbon“ erhält 1664 in ihren Besitz. Etienne R ist dort der erste Kommandant und führt eine Handvoll Siedler an. “Ich habe dort einige Bewohner angesiedelt, denen ich Land zum Bebauen gegeben habe“, schreibt er in einem der ältesten Texte über die Insel. “Ihnen war recht guter Erfolg beschieden; da es uns jedoch an vielen Gerätschaften und notwendigen Dingen mangelte, hatte ich oft den Eindruck, rückwärts anstatt vorwärts zu gehen.“ Zahlreiche reunionesische Familien stammen von diesen Siedlern und von Piraten ab, die ihr Abenteuerdasein auf und sich hier niedergelassen hatten. Man baut rund um die Insel Dörfer sowie zwei Städte (Saint-Denis im Norden und Saint-Pierre im Süden). Man lässt Sklaven auf den Kaffee-, Gewürz- und Zuckerrohrplantagen arbeiten, die den Großteil der neuen Inselbevöllkerung darstellen. Der Großteil der Sklaven stammt aus Ostafrika und Madagaskar. Einige lehnen sich auf und flüchten in die Berge:
man nennt sie die “marrons“ (vom spanischen Ausdruck Cimarron, was Flüchuing bedeutet). “Mafate, Cimendef, Dimitil, Cilaos, Anchaing, etc.: diese Bergbezeichnungen sind Namen früherer entlaufener Sklaven. Und auf zahlreichen heutigen Wanderwegen folgen wir ihren Spuren“, betont Alain, ein bergbegeisteter Reunionese.
Tausend Meeresabenteuer in einer Reise
Auch am Meer warten tausend Überraschungen auf Sie! Réunion, inmitten des Indischen Ozeans, bietet tausend Meeresabenteuer, den blauen Zauber ihrer Lagune und ihrer Unterwasserwelt. Insgesamt ist das Bergmassiv 6000 Meter hoch, davon liegen 3000 Meter unter Wasser! Seit 8000 Jahren entsteht ein junges Korallenriff: es hat an der Westküste der Insel eine Lagune von rund 25 km Länge gebildet, die von einem fast ununterbrochenen weißen Sandstrand gesäumt wird. Diese Küste verfügt über Strandbereiche, die alle nur erdenklichen Wassersportarten bieten. Tauchern eröffnet sich eine farbenprächtige Unterwasserwelt aus Korallen und Fischen. Hochseeangeln ist eine der Spezialitäten Réunion, und beim Fang der großen Marline und Schwertfische aus den Tiefen des Ozeans wurde schon so mancher Rekord gebrochen. Auch Delphine kann man beobachten, oder noch spektakulärer, Wale, die in warme Gewässer ziehen und sich hier zwischen Juni und Oktober fortpflanzen und manchmal auch mit ihren Babywalen Station machen. “Es handelt sich um eine echte Begegnung mit den Meeressäugetieren, jeder legt einen Ted des
Weges zurück“, erklärt einer der Führer, der Bootsfahrten vom Hafen von Saint-Gilles-les-Bains aus organisiert. An der Steilküste trifft man Angler, die noch nach der traditionellen Methode tischen “Man muss den Fisch austricksen, indem man ihm als Köder etwas zeigt, das er kennt“, verrät einer dieser Angler-Asse in Saint-Philippe, ganz im Süden der Insel.

 

Tausend Farben und Gemüsse in einer Reise
Die Authentizität dieser Insel der Völkermischung findet sich in ihrer Kultur wieder ! Die reunionesische Küche mit tausend exotischen Genüssen ist an Farbenpracht und Geschmacksrichtungen kaum zu übertreffen. Die ganze Vielfalt der Völkermischung spiegelt sich darin wieder. Pimpin-Terrine (Frucht des Vacoa-Baums) mit Curcuma, Ente mit Vanille, Rindfleischragout mit Palmenherzen...

Allein die Namen der Gerichte mit exotischem Klang regen zum Träumen an Das traditionelle 'Carri' kommt von der indischen Bezeichnung Curry. Dieses Gericht gibt es in unzähligen Variationen, die jedes Mal einer kulinarischen Reise gleichkommen Zum Carri gehören Reis, Hülsenfrüchte (‘grains‘), also Linsen oder weisse Bohnen, Fleisch oder Fisch mit Sauce, und das Ganze wird mit Kennerhand gewürzt. “Aber Vorsicht“, sagt eine Gaststätteninhaberin, “gewürzt ist nicht gleichzusetzen mit scharf!“ Aus dem Zuckerrohranbau ist auch die Rumherstellung entstanden, die tausend Varianten
hervorgebracht hat, vom weißen über den alten bis zum “arrangierten“ Rum, der mit
verschiedenen Früchten und Kräutern angesetzt und als Digestif serviert wird. Um einen Rausch an Wohlgerüchen zu erleben, sollte man die bunten Wochenmärkte
besuchen, wo die verschiedenartigsten exotischen Früchte, Gemüsesorten und Gewürze die Sinne betören. Die Gewürze haben die Kreolen ihrer Bevölkerung indischer
Abstammung zu verdanken. Der Handel liegt traditionell eher in Frauenhand. “Meine
Großmutter machte den Anfang, meine Mutter übernahm das Geschäft, anschließend ich, und meine Tochter wird meine Nachfolgerin“, erklärt eine Verkäuferin der Markthalle von Saint-Pierre. Im Süden ist die Plaine des Grégues, oberhalb von Saint-Joseph, das letzte Stück reunionesische Erde, wo Curcuma, das Hauptgewürz des Carri, angebaut wird.

“Die Leute glauben oft, das Curcuma-Pulver werde so wie der Safran aus einer Blüte gewonnen; verwendet wird jedoch die Wurzel, indem man sie kleinhackt oder -schneidet und dann zu Pulver mahlt“, erklärt Mémé Riviére, Gewürzproduzentin. Im Süden der Insel führt die Touristenroute der Aromen und Gewürze zu einer der Produktionsstätten der weltweit berühmten Bourbon-Vanille. “Jedermann pflanzt ein bisschen Vanille bei sich an“, erläutert Aimé Leichnig, der einen Kleinbetrieb zur Verarbeitung von frischer und gemahlener Vanille gegründet hat.

 

Er erzählt, wie es einem jungen Sklaven, Edmond Albius, 1841 gelang, die Vanilleblüte künstlich zu befruchten und so den Weg zur landwirtschaftlichen Nutzung der Vanille freizumachen, zunächst auf Réunion und dann weltweit. “Je länger der Trockenprozess dauert, desto besser die Qualität“, sagt dieser Experte. Ziel ist es, eine aromatische, biegsame und glänzende Vanilleschote zu erhalten".
Tausend Kulturen in einer Reise
Gärten, Architektur, Musik, kreolische Sprache, religiöse Toleranz. Der Schmelztigel Réunion hat eine originelle, warmherzige kreolische Lebensweise hervorgebracht, die tausend Verführungskünste einzusetzen vermag. “Der Garten ist die höchste Kunst der kreolischen Zivilisation“, schrieb ein reunionesischer Schriftsteller. Der kreolische Garten ist in seiner Üppigkeit und Farbenpracht, ohne erkennbare Ordnung, sowohl schön als auch nützlich. "Diese Gärten erinnern an die Zeit, wo man alles, was man für seine Ernährung oder Schönheitspflege brauchte, aus der Natur schöpfen musste“, erklärt Jean-Francois Folio bei einer Führung durch den wunderschönen Garten seines Elternhauses, der Villa Folio, in Hell-Bourg im Talkessel von Salazie. Die traditionellen Häuser sind aus Holz, bemalt, und ihre Dächer mit Frisen und Schnitzwerk verziert. Oft besitzen sie eine Veranda (‘varangue'). Diese Architektur reicht von den schönsten Villen bis hin zum einfachsten, bescheidenen Häuschen, und verleiht Réunion besonderen Charme und Ausdruck. “Hier spielt sich das Leben draußen ab“, führt Jean-Francois Folio weiter aus. "Die ersten Siedler der Insel waren Zimmermänner der Marine. Réunion war dicht mit Wald bewachsen, man brauchte sich nur zu bedienen!“ betont ein Architekt. Nicht nur die Küche und Wohnarchitektur, sondern auch die kreolische Musik, Sega und Maloya, sind Spiegelbild dieser Begegnung der Kulturen.
Hier handelt es sich um das Zusammentreffen der Streich- und Blasinstrumente Europas mit den Schlaginstrumenten Afrikas und Indiens. In den Augen des reunionesischen Musikwissenschaftlers Jean-Pierre la Sehe lässt sich eine direkte Verbindung zwischen den französischen Volkstänzen des 18. Jahrhunderts und den Tänzen der kreolischen Gesellschaft herstellen. Die lebhafte kreolische Sprache, die des tausendfachen Lächelns, hat ihren Ursprung im ausdrucksvollen Altfranzösisch, ergänzt durch madegassische, afrikanische, indische und andere Elemente...

 

Die Kreolen verstehen es, in ihrer Sprache mit Wärme und Takf Gefühle zum Ausdruck zu bringen, die durch ein naturnahes Leben entstehen. Aber am augenfälligsten ist die kreolische Harmonie sicherlich an den religiösen Symbolen. Hier findet man Seite an Seite eine Kirche, einen Tamilentempel, eine Moschee und eine chinesische Pagode, und aus einem Hinterhof dringt das Echo eines madegassischen Festes, eines "kabar“. Somit macht man auf Réunion eine Reise um die Welt der Religionen! Auf dem Kalender findet man hier die Feste der ganzen Welt: das chinesische Neujahr, die christliche Wallfahrt zu Notre-Dame de la Salette in Saint-Leu, Dipavali, das tamilische Lichterfest mit nächtlichen Kerzenumzügen, das moslemische Fest am Ende des Ramadan, um nur einige zu nennen.. Zwischen den Kirchtürmen, den Minaretten, den chinesischen Pagoden, den bunten Hindutempeln, den Hausaltaren und den 'tibondie' (kleiner lieber Gott) am Wegesrand ist eine gemeinsame Wertvorstellung entstanden, der größte Schatz Réunions: Toleranz.
Tausend Eindrücke in einer Reise
Für Sportliebhaber ist Réunion ein Paradies mit Nervenkitzel! Auf der Erde, zu Wasser oder in der Luft, praktisch alle Sportarten sind möglich. Die Berge Réunions lassen sich auch per Mountainbike, zu Pferd oder im Geländewagen erkunden. Besonders für Wanderer ist Réunion ein echtes Paradies, Um ihre atemberaubenden Landschaften zu entdecken, gibt es unzählige Wanderwege, für längere Strecken auch mit Übernachtungsmöglichkeiten in Berghütten. Gekennzeichnete Wanderwege (davon zwei als “Grande Randonnée-Strecken" klassifiziert) führen in allen Gegenden der Insel durch die Natur. Auf diesen
Wegen können Sie die atemberaubenden, einmaligen Landschaften der Talkessel, Hochebenen, Wälder, Schluchten und des Hochgebirges bis hin zum Vulkan Piton de la Fournaise erkunden Für jeden Geschmack und jedes Niveau ist etwas dabei, von kleinen Wanderungen für Familien mit Kindern bis hin zu echten Herausforderungen für Geübte. Für Wildwasserfans gibt es Canyoning und Kajak. Wer den freien Flug liebt, kann Gleit- oder Fallschirm fliegen. Am Meer ist Réunion vor allem für Wellenreiten, Tiefseetauchen und Hochseeangeln bekannt, aber es werden alle Wassersportarten angeboten: Segeln, Katamaran, Windsurfen, Kanufahren usw. Réunion verfügt auch über drei Golfplätze, wo international bekannte Wettkämpfe ausgetragen werden. Die linke Welle von Saint-Leu ist Bestandteil der

 

Surfweltmeisterschaft. Was den Berglauf anbetrifft, so treffen sich jedes Jahr rund 4000 Wettkämpfer aus Réunion und zahlreichen anderen Ländern, darunter auch bekannte Sportgrößen des weltweiten Cross Country, zum “Grand Raid“, einem Wettrennen quer über die Insel. Ein neuer Team-Großwettkampf, “Réunion d‘Aventures“, ist eine Kombination aus Wandern, Mountainbike, Schwimmen mit Flossen, Canyoning, Meereskajak, Klettern, Orientierungslauf usw.: Bei dieser Abenteuerveranstaltung, die sich ebenfalIs durch internationale Beteiligung auszeichnet, ist Vielseitigkeit gefragt! 2003 wurde eine Etappe der Gleitschirm-Weltmeisterschaft auf Réunion ausgetragen. "Meinen schönsten Flug habe ich auf Réunion erlebt !", sagte einmal Jean-Claude Bétemps, der Erfinder des Gleitschirms. Am spektakulärsten ist sicherlich ein Erleben der Insel aus der Luft, im Ultraleichtflugzeug oder Hubschrauber. Per Hubschrauber kann man die Schluchten von innen hochfliegen und den Vulkan-Ringbruch umrunden. Tausend unvergessliche Bilder und Eindrücke! Somit hat man also tausend verschiedene Möglichkeiten, die Insel Réunion zu entdecken: durch Begegnungen, Landschaften, Kulturen, Kulinarisches, Sport usw. Es gibt tausend Dinge zu tun und zu sehen. Tausend Reisen in einer!

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